Beitrag vom 24. Februar 2022

Vorwort zum Pfarrbrief März 2022

Liebe Gemeinde!
liebe Leserinnen und Leser dieses Pfarrbriefes!
„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“. So tönte einst ein Fastnachtsschlager, der allerdings in diesem Jahr wegen der vielen ausgefallenen Fastnachtsveranstaltungen kaum zu hören war. In den Medien begegnet der Aschermittwoch dagegen häufig zu allererst als „politischer Aschermittwoch“, das heißt als Tag der politischen Auseinandersetzung unter den Parteien.
Dabei ist der Aschermittwoch alles andere als ein Tag der Abkehr von der Freude am Leben oder von Abrechnungen mit dem politischen Gegner. Vielmehr ist der Aschermittwoch ein Tag der Umkehr, ein Tag, der in die Zukunft weist. Jetzt beginnt einebesondere Zeit: die Fastenzeit. Sie ist eine Zeit der vielen Möglichkeiten: angefangen beim Fasten kann sie eine Zeit der Umkehr von falschen Wegen sein, auch eine Zeit der Versöhnung mit Gott und eine Zeit der besonderen Erinnerung an die Taufe und deren Erneuerung in der Osternacht. Dann wird die Fastenzeit eine Zeit des Aufbruchs, des Neuanfangs und der Gnade.
Ihre
Th. Witzel, Pfarrer

Rebecca Dechant, Gemeindereferentin

Karin Seidl, Pfarrgemeindesekretärin

Foto: H. Röder