Beitrag vom 26. August 2019

Vorwort September

Liebe Gemeinde!

Am 09. Und 10. November dieses Jahres ist Ihre Stimme gefragt. Sie bestimmen, wer den neuen Pfarrgemeinderat bildet.

Dazu braucht es zunächst einmal Kandidatinnen und Kandidaten. Besteht doch der Pfarrgemeinderat neben dem Pfarrer aus ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern, die sich für vier Jahre bereit erklären, das Geschick unserer Pfarrgemeinde mitzubestimmen und das Leben der Pfarrgemeinde zu fördern. Bitte überlegen Sie, ob Sie kandidieren! Sie sind gefragt! Bis jetzt haben sich erst vier Personen zur Kandidatur bereit erklärt.

Wenn Sie Zweifel an Ihrer Eignung haben, denken Sie an Mose. Dieser zögerte zunächst, Gottes Auftrag zu folgen und sein Volk aus Ägypten zu befreien. Aber der Herr versicherte ihm, dass er ihm beistehen werde. Genauso muss man im Pfarrgemeinderat nicht alles aus eigener Kraft können. Vielmehr darf man auf Gottes Beistand und die Hilfe anderer Menschen vertrauen.

Sicher erfordert die Mitarbeit im Pfarrgemeinderat Zeit und Kraft. Mit der Übernahme von Verantwortung gibt es auch Herausforderungen. Aber schon Mose musste nicht allein vor den Pharao und das Volk Israel treten. Gott stellte ihm seinen Bruder Aaron zur Seite. Das nahm Mose die Angst, sich dem neuen Auftrag zu stellen. Genauso teilt man sich die Aufgaben im Pfarrgemeinderat mit anderen hilfsbereiten Personen.

Sicher sind bei vielen Menschen heutzutage Zeit und Kraft begrenzt, die sie für eine neue Aufgabe beisteuern können. Aber die Arbeit im Pfarrgemeinderat bereichert einen auch persönlich. Es macht eben Spaß, die eigene Gemeinde mitzugestalten und das Glaubensleben zu fördern . Letztlich erweist man nicht nur Gott und den

Gemeindemitgliedern einen Dienst, sondern auch sich selbst!

So ermutige ich noch einmal dazu, sich als Kandidat oder Kandidatin für die Neuwahl des Pfarrgemeinderates zur Verfügung zu stellen. Sprechen Sie mich als Ihren Pfarrer ruhig darauf an!

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Pfarrer

Thomas Witzel