Aktuelles – Allgemein

Beitrag vom 18. Januar 2022

Termine, Veranstaltungen, Vermeldungen

Liebe Sternsinger!
Euch einen herzlichen Dank, dass Ihr den Segen in unsere Häuser getragen
habt und für Kinder in Not gesammelt habt!
STERNSINGERAKTION 2022 in Steinhaus, Steinau und Götzenhof
Alle Haushalte, die nicht von den Sternsingern besucht werden konnten, können sich ab dem 
15. Januar 2022
in den Kirchen Ihren SegensAufkleber und Kreide abholen.

Geldspenden können in den Spendentütchen oder einem Umschlag im Laufe des
Januars im Pfarrbüro abgegeben werden oder mit dem Stichwort:
„Sternsingeraktion 2022“ überwiesen werden:

Bankverbindung der Pfarrgemeinde SteinhausSteinau:

Raiffeisenbank BiebergrundPetersberg eG,

IBAN DE46 5306 2350 0001 4039 66; BIC GENODEF1PBG.

22.01.2022 – 17.00 Uhr in Steinhaus Gottesdienst für Jugendliche und junge Erwachsene.

02.02.2022 – 10.00 Uhr Wortgottesdienst in der Kita St. Jakobus in Steinau

Aufgrund der Corona-Pandemie entfällt die kfd-Frauenfastnacht in 2022

Die katholisch-öffentliche Bücherei im Johannes-von-Nepomuk Haus ist donnerstags von 17:00 – 18:00 h (nur mit Termin und Maske) geöffnet.
2G – Regel (geimpft – genesen) – Es gelten die Hygieneregeln: Maske, Desinfizieren, Abstand halten.

04.03.2022 – 19.00 Uhr im Pfarrheim Steinhaus ökumenischer Weltgebetstag der Frauen aus England, Wales und Nordirland. Thema: „Zukunftsplan: Hoffnung“


02.04.2022 Kleider- und Schuhsammlung – „Aktion eine Welt“

Beitragsbild: R. Schwarz

Beitrag vom 22. Dezember 2021

Vorwort Weihnachten und Februar 2022

Liebe Gemeinde,
liebe Leserinnen und Leser dieses Weihnachtspfarrbriefes!

Das göttliche Kind ist auf die Erde gefallen. Buchstäblich. Keine gut gepolsterte Krippe nimmt es auf, kein mütterlicher Arm trägt es, kein weiter Mantel hält es warm. Nackt und allen Elementen ausgeliefert liegt das Kind da, nur notdürftig beschirmt vom Flügel eines kleinen Engels.

Der göttliche Vater ist weit weg, auch Maria, die Mutter, bleibt auf Distanz. Und von Josef ist überhaupt nichts zu sehen. Das Kind am Boden wird nur getragen durch die zärtlichen Blicke seiner Mutter und durch die leuchtenden Strahlen vom Himmel, die von Gott, dem
Vater, ausgehen und dick wie Seile sind. Dies zeigt: Das Kind ist ausgesetzt, aber allein ist es nicht.

Ein Künstler aus dem späten Mittelalter, Meister Francke, ein Dominikanermönch aus Zutphen, hat das Gemälde nach 1424 geschaffen, das auf der Vorderseite dieses Pfarrbriefes abgebildet ist. Meister Francke stellte in das Zentrum seines Werkes die Gottesmutter Maria und ihr Bekenntnis: „Dominus meus et Deus meus.“ Mein Herr und
mein Gott.

Gesagt hat Maria diese Worte nie, die der Maler als Spruchband wie eine mittelalterliche Sprechblase gestaltet hat. Diese Worte mein Herr und mein Gott stammen vielmehr vom Apostel Thomas. Der Maler hat diese Worte aber hier gewählt, weil er dieses Altarbild für eine Hamburger Kaufmannschaft geschaffen hat, die den heiligen Thomas von Canterbury als ihren Schutzpatron verehrte.

Abgesehen von dieser historischen Gegebenheit sind die Worte des Apostel Thomas überaus bedeutsam: Es ist sein österliches Bekenntnis zu Jesus Christus nach dessen Auferstehung. Thomas bekennt: Christus ist der Herr und Gott, ein Messias ganz anderer Art.

Und dieses Geheimnis erkennt auch Maria in dem Kind, das vor ihr liegt. Es ist ein Geschenk Gottes, das auf die Welt gekommen ist. Und so betet sie an, was ihr nicht gehört. Denn Gott ist unverfügbar und liefert sich dennoch uns Menschen aus. Er kommt in Jesus Christusum unsere Welt zu erlösen. Dass er sich nicht zu schade war, in alle
unser Menschsein bis hinein in den Tod am Kreuz zu teilen, das feiern wir an Weihnachten.
Oder um es mit dem Lied „Lobt Gott, ihr Christen alle gleich“ (Gl 247) auszudrücken: „Er kommt aus seines Vaters Schoß und wird ein Kindlein klein; er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein, in einem Krippelein, entäußert sich all seiner Gewalt, wird niedrig und gering und nimmt an eines Knechts Gestalt, der Schöpfer aller Ding, 
der Schöpfer aller Ding.“

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes, gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest, einen guten Beschluss des alten Jahres und Gottes Segen und Geleit für das kommende Jahr.

Ihre

Th. Witzel, Pfarrer


Rebecca Dechant, Gemeindereferentin

Karin Seidl, Pfarrsekretärin

Beitrag vom 22. November 2021

Vorwort Dezember 2021

Liebe Gemeinde,
liebe Leserinnen und Leser dieses Pfarrbriefes!


Für mich ist er eine besondere Zeit: der Advent. So geht es zahlreichen Menschen. Die Vorfreude auf Weihnachten, die adventlichen Bräuche, die Adventslieder und anderes mehr machen den Advent zu einer ganz wichtigen Zeit im Jahreskreis.

Eigentlich sollen diese Tage eine besinnliche Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest sein. Doch das hat sich längst ins genaue Gegenteil verändert. Grund genug, innezuhalten und den Lauf des Alltags einen Gang herunterzuschalten.


Eine gute Methode dafür ist der Adventskalender. Er begleitet uns Tag für Tag und führt uns Schritt für Schritt auf das Wunder hin, das wir an Weihnachten feiern: die Menschwerdung Gottes. Gott will bei uns sein, uns begegnen und unser Leben teilen. Doch er macht das nicht als furchterregender Gott, der mit seiner Kraft die Menschen zu
beeindrucken sucht. Nein, nur indem er Mensch wird und so ist wie wir, kann er uns ganz nahe sein.


Genau dieses Ereignis feiern wir an Weihnachten. Damit das nicht untergeht im Trubel des Alltags, bietet der Advent uns eine Zeit der Vorbereitung und Besinnung.


Darum sind Sie eingeladen zu den geistlichen Angeboten unserer Pfarrgemeinde: zu den Gottesdiensten, die zum Teil besonders gestaltet werden, aber auch zu den anderen besinnlichen Angeboten, die auf den ersten Seiten dieses Pfarrbriefes beschrieben werden.


Ich wünsche Ihnen eine gesegnete und besinnliche Adventszeit und grüße Sie herzlich

Ihr
Th. Witzel, Pfarrer

Es grüßen ebenfalls herzlich

Rebecca Dechant, Gemeindereferentin

Karin Seidl, Pfarrsekretärin

Beitrag vom 14. Oktober 2021

Vorwort Oktober – November 2021

Liebe Gemeinde,
liebe Leserinnen und Leser dieses Pfarrbriefes!
Im antiken Rom gebot das Zwölftafelgesetz, keine Toten im Bereich von Siedlungen zu bestatten. Deshalb behalf man sich dadurch, die Gräber an den Ausfallstraßen zu errichten. An der antiken Via Appia kann man erkennen, welche seltsamen Folgen diese Beerdigungspraxis nach sich zog. Hier, an einer der wichtigsten Straßen im damaligen Römischen Reich, wurden die Gräber immer mehr zu Repräsentationsbauten, die die Bedeutung und den Rang der Verstorbenen vermitteln wollten. Dennoch konfrontierten die prächtigen Gräber an wichtigen Straßen der Antike jeden Reisenden mit der Endlichkeit des eigenen Lebensweges, egal zu welchen Anlässen, Ereignissen und Geschäften sein Weg an ihnen entlangführte.
An unseren heutigen Straßen ist es anders. Wir haben eine Welt, in der alles seinen Platz hat, auch der Tod. Er findet oft in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Hospizen statt, und etliche Verstorbene werden in anonymen Wald-, Wiesen- und Seegräbern bestattet,
wo uns so schnell kein Ort an unsere Zeitlichkeit erinnern kann.
Jetzt aber macht die Corona-Pandemie uns bewusst, wie zerbrechlich unser Leben ist. Sie zeigt, wie kostbar, wichtig und einzigartig ein jedes Leben ist, und dass an seinem Saum die Ewigkeit bei Gott auf uns wartet. „Wir sind im Leben alle unterwegs und gehen auf die Zukunft zu“, sagte einmal der emeritierte Papst Benedikt XVI.
Und diese Zukunft ist eine Person und hat ein Gesicht:
Gott in Jesus Christus.
Ihr
Th. Witzel, Pfarrer

Es grüßen ebenfalls herzlich

Rebecca Dechant, Gemeindereferentin

Karin Seidl, Pfarrsekretärin

Foto: R. Schwarz