Aktuelles – Allgemein

Beitrag vom 14. Januar 2019

Neue Beiträge

Jahresprogramm der „Spätlese-Runde“ der Pfarrgemeinde,

Öffnungszeiten der kath.Bücherei 2019,

Neujahrsempfang,

13.01.Bilder der Sternsingeraktion 2019,

Anmeldung zur Firmvorbereitung 2019,

kfd-Jahresprogramm 2019,

Bilder vom kfd-Dekanatstag 2018,

Polen-Rundreise,

Ab Montag, dem 05.11.2018, werden die heiligen Messen in Steinhaus montags um 18.00 Uhr sowie donnerstags um 8.00 Uhr während der Heizperiode wieder im Meditationsraum des Pfarrheims gefeiert.

Beitragsbild: R. Schwarz

Beitrag vom 24. November 2018

Gottesdienste Hl.Abend, Weihnachten, Silvester

Die Gottesdienste in unserer Pfarrei an Heilig Abend, den Weihnachtsfeiertagen, bis hin zu Silvester und an Neujahr:
Montag, 24. Dezember – Heiliger Abend
St. 16.00 Uhr Kinderkrippenfeier
18.00 Uhr Christmette
Sth. 22.00 Uhr Christmette
Dienstag, 25. Dezember – Weihnachten
St. 9.00 Uhr Hochamt
Sth. 10.30 Uhr Spätmesse
Mittwoch, 26. Dezember – 2. Weihnachtstag
Sth. 9.00 Uhr Hochamt
St. 10.30 Uhr Spätmesse
Samstag, 29. Dezember
Sth. 17.00 Uhr Vorabendmesse
Gö. 18.30 Uhr Vorabendmesse
Sonntag, 30. Dezember
St. 10.00 Uhr Hochamt
Montag, 31. Dezember – Silvester
Sth. 17.00 Uhr Jahresabschlussgottesdienst
Dienstag, 01. Januar – Neujahr
St. 10.00 Uhr Hochamt

Beitrag vom 24. November 2018

Vorwort Dezember 2018

Liebe Gemeinde! Liebe Leserinnen und Leser dieses Pfarrbriefes!
Viele Menschen wünschen sich eine besinnliche Adventszeit. Ruhe und Beschaulichkeit gelten geradezu als die Merkmale eines „gelungenen“ Advents. Zugleich machen viele Menschen eine grundlegend andere, eine genau gegenteilige Erfahrung in diesen Wochen. So vieles ist noch zu erledigen – im Beruf die abschließenden Arbeiten des zu Ende gehenden Jahres; im Privaten die zahlreichen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Auch der Terminkalender ist spürbar voller als in den anderen Monaten des Jahres. Da macht sich die Enttäuschung breit, es wieder einmal nicht mit der Ruhe geschafft zu haben.
Schaue ich in die Texte der Bibel, die für die Wochen des Advents vorgesehen sind, so sehe ich: Da ist nirgends von Ruhe und Besinnlichkeit die Rede. Im Gegenteil – egal, ob beim Propheten Jesaja oder bei Johannes dem Täufer: viel lese ich von Aufbruch, von zu gehenden Wegen, von Wegbereitung. Gott selbst ist in Bewegung: er kommt zur Erde, er wird Mensch in Jesus Christus und wird am Ende der Zeiten wiederkommen. Advent heißt schließlich „Ankunft“.
Ich denke, wichtig ist dies: Das Kind von Betlehem, das Sie auf der Titelseite dieses Pfarrbriefes abgebildet sehen, lädt alle Menschen ein und schließt niemanden aus. Bei ihm sind alle willkommen: die Besinnlichen und die Gestressten, die mit sich Unzufriedenen und die Unfertigen. Gott kommt in diese Welt, wohl wissend, dass ich mit der Arbeit nicht fertig bin, dass ich wenig Zeit habe. Dem im Stall zu Betlehem Geborenen ist Perfektionismus fremd. Also müssen auch mein Advent und mein Weihnachten nicht perfekt sein. So wie ich bin, bin ich an der Krippe willkommen und darf dort zur Ruhe kommen.

Eine gesegnete Adventszeit wünscht Ihnen
Ihr
Pfr. Thomas Witzel

Foto: H.Röder

Beitrag vom 28. Oktober 2018

Vorwort November 2018

Liebe Gemeinde!
1914 und 1945 – Anfangs- und Endpunkt einer düsteren Zeit: 1914 – Beginn des Ersten Weltkrieges, der genau vor 100 Jahren, im November 1918, zu Ende ging und 1945 – Ende des Zweiten Weltkrieges, der im September 1939 begonnen hatte. Dies war eine Epoche millionenfachen Todes, unvorstellbaren Leides, furchtbarer Gräuel.
Über diesen beiden Jahreszahlen sehen Sie auf dieser Seite die Gestalt des auferstandenen Herrn, der gerade dem Grab entsteigt. Das Kreuz in der einen Hand, die andere Hand zum Segen erhoben, einen Fuß auf den Trümmern der Grabplatte. Kommt hier zusammen, was nicht zusammengehört?
Im Gegenteil: Wenn die Dimension des Leids unvorstellbar ist, muss auch die Größe der Hoffnung unvorstellbar sein. Unvorstellbar, aber doch glaubwürdig. Millionen Toten sind Millionen Leben, die umkamen, sind Millionen Einzelschicksale – und jedes Leben liegt Gott am Herzen. Für jedes Leben ist Jesus Christus auferstanden. Die Botschaft des Ostermorgens spricht genau in die Fassungslosigkeit der Kriege hinein, wie sie in die Fassungslosigkeit jedes Sterbens hineinspricht. Wie die Frauen am Grab Jesu die Botschaft „Jesus lebt“ gehört haben, so dürfen wir diese Botschaft an jedem Grab hören: am Grab eines geliebten Menschen genauso wie auf den Soldatenfriedhöfen mit ihren langen Gräberreihen. Wo alles durch menschliche Schuld am Ende ist, macht Gott einen neuen Anfang.
Das Bild des Auferstandenen über den Jahreszahlen 1914 und 1945 ist jedoch nicht nur eine Botschaft der Hoffnung, sondern zugleich auch eine Mahnung. Gott ist ein Gott des Lebens. Er liebt das Leben und besiegt den Tod. Er möchte, dass die Menschen das Leben in Fülle haben. Kein Krieg kann und darf mit Gottes Botschaft des Lebens und der Liebe begründet werden.
Ihr Pfarrer
Thoma Witzel

Beitragsbild: H.Röder