Aktuelles – Allgemein

Beitrag vom 7. Mai 2019

Firmpateninfo 2019

Liebe Firmpatin, lieber Firmpate,
wir freuen uns, dass Sie das Amt der Firmpatin/des Firmpaten übernommen haben. Damit erklären Sie sich bereit, den jungen Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden im christlichen Glauben zu unterstützen und zu begleiten.
Sie wurden als Firmpatin/Firmpate gewählt, weil zwischen Ihnen und dem jungen Menschen eine verwandtschaftliche oder freundschaftliche Beziehung besteht. Das ist gut so und wir bitten Sie vielmals, diese Beziehung zu pflegen. Es ist von unschätzbarem Wert, wenn jemand da ist, mit dem man reden kann – gerade über persönliche Fragen und bei Fragen über den Glauben. Gerade wo wir selbst auf der Suche sind, können wir glaubwürdig anderen in ihren Fragen und Problemen zur Seite stehen. Darüber freuen wir uns und danken Ihnen sehr.
Aus diesem Grund laden wir Sie recht herzlich zu unserem Patenempfang der Firmbewerberinnen und Firmbewerber am
Sonntag, dem 16. Juni 2019 ein.
Dieses Treffen steht unter dem Motto „Mein Pate und ich“ und soll die bereits gute Beziehung zwischen Ihnen besonders hervorheben.
Beginnen wird dieser Patenempfang mit einem Jugendgottesdienst
um 10.00 Uhr in der Kirche in Steinhaus.
Im Anschluss an diesen Jugendgottesdienst sind Sie herzlich zu einem kleinen Empfang im Pfarrheim, direkt neben der Kirche, eingeladen, welcher voraussichtlich bis ca. 12.00 Uhr dauern wird.
Mit freundlichen Grüßen
Th. Witzel, Pfr.                         Die Katechetinnen und Katecheten der Firmvorbereitung

Außerdem möchten wir Sie an dieser Stelle noch um Ihre persönlichen Daten für den Eintrag in das Firmbuch bitten.
Bitte senden Sie uns bis zum 16.Juni 2019 Ihre Daten gerne auch per mail an folgende Adresse: sankt-nikolaus-steinhaus@pfarrei.bistum-fulda.de

Firmpateninfo zum Herunterladen und Ausdrucken _Firmpateninfo_2019

Beitrag vom 16. April 2019

Mitteilung der Gemeindereferentin

Liebe Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Nikolaus und Valentin Steinhaus/Steinau,

liebe Ehrenamtliche,

hiermit möchte ich Ihnen und Euch mitteilen, dass ich ab Sommer 2019 (ab dem 01.08.2019) nicht mehr als Gemeindereferentin in der Pfarrgemeinde eingesetzt sein werde.
Da ich aber für die Vorbereitung der Jugendlichen auf das Sakrament der Firmung verantwortlich bin, werde ich dieses Projekt noch bis zum Tag der Firmung am 14.09.2019 durchführen.
Ich bedanke mich schon mal an dieser Stelle bei allen Menschen ob jung, ob alt aus der Pfarrgemeinde für die letzten fünf Jahre miteinander. Allem voran bin ich sehr froh und dankbar für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Pfarrer Thomas Witzel, der Pfarrsekretärin Sibylle Baier sowie den Gremien PGR und Verwaltungsrat und den Katecheten und Katechtinnen und allen Ehrenamtlichen.
Das Bistum Fulda wird in wenigen Wochen die Stellenausschreibung für die Pfarrei Steinhaus/Steinau veröffentlichen und somit kann zeitig eine Nachfolge für mich gefunden werden.
Mein persönlicher Wunsch war es, mich nochmals beruflich zu verändern. Ausschlaggebend war die Aussicht, dass ich auf Dauer meine wöchentliche Arbeitszeit erhöhen möchte. Für die Pfarrei Steinhaus/Steinau bzw. für den Pastoralverbund ist dies derzeit nicht möglich. Daher habe ich mich entschlossen, eine andere Stelle anzunehmen. Ab Sommer 2019 werde ich in der Pfarrgemeinde St. Margareta Magretenhaun eingesetzt werden.
In einigen Wochen ist sicher auch ein Termin für meine Verabschiedung gefunden, den wir rechtzeitig noch mitteilen werden.
Am heutigen Abend habe ich in der PGR Sitzung diese Veränderung mitgeteilt und sende daher allen diese mail als Information. Ich danke Ihnen und Euch für Ihr/ Euer Verständnis für mein Vorgehen. Bestimmt sind einige enttäuscht, diese Veränderung nicht persönlich von mir in einem Gespräch erfahren zu haben. Ich wünsche Ihnen und Euch trotz allem eine gesegnete Karwoche und ein frohes Osterfest 2019!

Herzliche Grüße

Ihre/Eure Anita Jansen, Gemeindereferentin
Kath. Kirchengemeinde St. Nikolaus und Valentin Steinhaus-Steinau

Beitrag vom 3. April 2019

Vorwort April – Mai 2019

Liebe Gemeinde,
liebe Leserinnen und Leser dieses Pfarrbriefes!
So sieht ein Sieger aus, der seinen Triumph feiert. Auf der Titelseite dieses Pfarrbriefes sehen Sie ihn. Alle fallen, ER aber steht siegesgewiss. Mit einem makellosen Körper. Als hätte es nie Schläge gegeben. Als hätten die Geißelung und die Dornenkrone diesem Leib nichts anhaben können. Das Schandmal des Kreuzes ist zu einem Fähnlein in der rechten Hand geworden. Und blau, die Farbe der Treue Gottes, weht um den Körper. So sieht ein Triumph aus. Wer eben noch mächtig war, fällt einfach um. Ob mit oder ohne Rüstung. Wo Gott am Werk ist, ist kein Halten mehr. Nur noch hoffen.
So stellt man sich die Auferstehung Jesu vor: als Triumph, als Machterweis, als Paukenschlag Gottes. Alles fällt, einer steht.
Es war aber niemand dabei an jenem Ostermorgen. Und laut kann es auch nicht gewesen sein, sonst hätten die Frauen auf dem Weg zum Grab ja etwas gehört. Das haben sie aber nicht. Als sie voller Trauer am Grab Jesu ankommen, ist alles schon geschehen – in Stille. Kein Paukenschlag, keine Posaunen. Gottes Mächtigkeit wirkt still. Denn wirkliche Macht braucht keinen Lärm. Gott schon gar nicht. Seine Siege geschehen lautlos.
Aber Gottes Siege geschehen eindrucksvoll. Und zwar so eindrucksvoll, dass wir heute noch davon leben. Wir wissen zwar nicht, wie der Stein vom Grab verschwand. Aber eines wissen wir, dass die Frauen das leere Grab anders gestimmt verlassen haben, als sie angekommen sind. Nach der Trauer und dem Schmerz kam die Hoffnung. Ihr Heimweg vom leeren Grab war ein Weg der Hoffnung.
Sicher: Auch heute gibt es soviel Schmerzen, deretwegen Menschen weinen. Friedhöfe beispielsweise sind voller Tränen. Und voller Schmerz über den Verlust lieber Menschen. Das ist so. Das bleibt auch so.
Aber was nicht bleiben muss, ist unsere Ohnmächtigkeit. Das spüren wir an den Frauen am Grab Jesu. Sie kehren anders zurück. Gesehen haben sie nichts von der Auferstehung Jesu. Aber gehört haben sie davon. Und gefühlt. Die Engel haben ihnen gesagt: Der Herr ist auferstanden. Einen Beweis dafür bekommen die Frauen nicht. Aber was sie bekommen, ist wertvoller: Sie bekommen Hoffnung. Direkt vom Himmel. Ihre Hoffnung heißt: Ihr Traurigen könnt leben. Ihr Weinenden könnt hoffen. Ab jetzt lebt ihr nicht mehr mit eurer Ohnmächtigkeit, sondern mit der Mächtigkeit Gottes. Weil Jesus auferstanden ist, lebt ihr. Heute, morgen und immer. Euer Gott ist größer als Tränen, Schmerz und Leid. Er ist ein Gott des Lebens.
Ich wünsche Ihnen schon heute ein frohes und gesegnetes Osterfest. Gleichzeitig lade ich Sie herzlich ein zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen unserer Pfarrgemeinde, über die Sie dieser Pfarrbrief informieren möchte.

Ihr

Pfr. Thomas Witzel

Beitrag vom 19. Februar 2019

Vorwort Monat März

Liebe Gemeinde!
40 Tage dauert die am Aschermittwoch beginnende Fastenzeit. Das kommt nicht von ungefähr. 40 Tage fastete Jesus in der Wüste, bevor er öffentlich auftrat. 40 Tage lief der Prophet Elia zum Gottesberg Horeb. 40 Jahre lang zog das Volk Israel nach seinem Auszug aus Ägypten durch die Wüste, bevor es in das verheißene Land einziehen konnte. Immer wieder diese Zahl 40. Und das sind nur ein paar Beispiele.
Denn 40 Tage regnete es während der Sintflut. 40 Tage sollte es dauern, bis die Stadt Ninive zerstört wird. So verkündete es der Prophet Jona. Und 40 Tage liegen zwischen Ostern und Christi Himmelfahrt.
Manchmal steht am Beginn der vierzigtägigen oder vierzigjährigen Zeit ein einschneidendes, beglückendes Erlebnis. Die 40 Tage bei Elia beginnen jedoch in einer Krise, nämlich mit dem Wunsch des Propheten zu sterben. Nach den 40 Tagen oder Jahren ist auch nicht alles gleich gut. Die 40 Jahre des Zuges in das verheißene Land waren für das Volk Israel kein Sonntagsspaziergang. Nein, es ist nicht alles gut, sondern es ist anders.
Immer die Zahl 40. Doch woher kommt sie?
Als die verzehnfachte Vier repräsentierte diese Zahl die Vollkommenheit. Der Ursprung des 40-Tage-Rhythmus lässt sich in Babylonien suchen, wo eine Verbindung des vierzigtägigen Verschwindens des Sternbildes der Plejaden hinter der Sonne mit Regen, Unwetter und Gefahren beobachtet wurde.
Es gibt aber auch eine andere, eine schönere Deutung: 40 Wochen dauert eine Schwangerschaft bei einem Menschen. Diese Deutung passt – so finde ich – sehr schön zur vierzigtägigen Fastenzeit. Der alte lateinische Name des Sonntags nach Ostern, des Weißen Sonntags, hat diesen Zusammenhang bewahrt. Er heißt Sonntag „Quasimodogeniti“. Dieser Name leitet sich vom Beginn der früheren lateinischen Antiphon ab: „Quasi modo geniti infantes“. Auf Deutsch: Wie die neugeborenen Kindlein. Man kann also sagen: 40 Tage Fastenzeit, um an Ostern neu geboren zu werden. Darum geht es.
Aber noch etwas ist von Bedeutung: Das Kind in der Schwangerschaft wird getragen, wird versorgt, ist geborgen.
Das bedeutet: Es geht in der Fastenzeit nicht darum, Großartiges zu leisten und Fastenrekorde aufzustellen, sondern darum, sich Gott anzuvertrauen, sich von ihm tragen und leiten zu lassen.
Wie das geht? Indem ich zunächst Zeit für Gott finde – im Gebet, im Lesen in der Heiligen Schrift, im Gottesdienst. Indem ich versuche, mich darin einzuüben, ihm meine Anliegen und Sorgen anzuvertrauen, um selber leichter zu werden.
Ist danach alles gut? Nein, aber es ist anders, und – und darauf kommt es an – ich bin anders. Wie Elia nach den 40 Tagen Wanderung in der Wüste zum Gottesberg Horeb, wie Jesus nach den 40 Tagen in der Wüste. So bin ich dann ein anderer Mensch; einer, der sein Leben Gott anvertraut.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr
Pfr. Thomas Witzel