Aktuelles – Allgemein

Beitrag vom 28. Mai 2021

Termine, Veranstaltungen und Vermeldungen

Die Erstkommunion wird aufgrund der jetzigen Situation am 12. Juni sowie 04. und 05. September 2021 stattfinden.

KIRCHE gemeinsam gestalten – Wahl zum Verwaltungsrat

Wahlzeiten bei der Ergänzungswahl zu den Verwaltungsräten
Samstag, 19.06.2021
Steinhaus Pfarrheim von 16.45 Uhr – 17.00 Uhr
und 17.45 Uhr – 18.15 Uhr
Sonntag, 20.06.2021
Steinau Kirche von 9.45 Uhr – 10.00 Uhr
und 10.45 Uhr – 11.15 Uh

Das Freiwillige Soziale Jahr in der Kita St. Jakobus und der
Kirchengemeinde

Du machst in diesem Sommer deinen Schulabschluss und weißt noch nicht so richtig, wie es danach für dich weitergehen soll? Du verbringst gerne Zeit mit Kindern, bist motiviert, engagiert, hilfsbereit und kreativ? Vielleicht wäre ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Kita dann genau das Richtige für dich? Die katholische Kindertagesstätte St.
Jakobus (Petersberg-Steinau) bietet ab diesem Sommer in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde einen Platz für das Freiwillige Soziale Jahr an. Ihr hättet die Möglichkeit ein Jahr lang sowohl in der Kita als auch in der Pfarrgemeinde mitzuarbeiten und einen Blick über die Schultern der Erzieherinnen und der Gemeindereferentin zu werfen. Bewerben könnt ihr euch direkt bei uns über sankt-jakobus-steinau@kita.bistum-fulda.de oder online auf der Homepage des BDKJ (Bund der Deutschen katholischen Jugend) unter www.freiwilligendienste-bistum-fulda.de
Dort findet ihr auch noch weitere Informationen zum FSJ.
Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

27. Mai bis 06. Juni 2021 – Sommersammlung der Caritas 

Wichtiger Hinweis zur Öffnung der Pfarrbücherei Steinhaus!
Die Pfarrbücherei bleibt vorerst geschlossen.
Es besteht allerdings die Möglichkeit, sich die Bücher nach Hause
bringen zu lassen. Für Einzelpersonen ist auch eine Ausleihe nach
telefonischer Absprache möglich.
Ansprechpartnerin ist Frau Monika Storch (Tel. 0661/63389).
Als Beilage zu diesem Pfarrbrief finden Sie eine schöne
Zusammenstellung unserer Buchempfehlungen.
Bleibt alle gesund!
Eure Moni Storch

Das Seniorenbesuchsteam informiert

Das Seniorenbesuchsteam bedauert es sehr, dass es zurzeit nicht möglich ist, aufgrund der Corona-Pandemie Hausbesuche oder Besuche in Seniorenheimen zu machen. Daher ist es nur möglich, den Senioren kleine Aufmerksamkeiten an die Tür zu bringen oder
sich telefonisch zu melden.
Liebe Senioren der Pfarrgemeinde, seien Sie aber versichert: Sie werden nicht vergessen! Sobald Besuche wieder möglich sind, werden wir Sie gerne wieder aufsuchen. Auch wir warten auf diesen Tag! Bleiben Sie bis dahin behütet!
Das Seniorenbesuchsteam der Pfarrgemeinde Steinhaus-Steinau
wünscht Ihnen eine gute Zeit und Gottes Segen.
Ihr Seniorenbesuchsteam

Foto: R. Schwarz

Beitrag vom 28. Mai 2021

Vorwort Juni-Juli 2021

Liebe Gemeinde!
liebe Leserinnen und Leser dieses Pfarrbriefes!
Da gibt es die Geschichte von einem kleinen Heiligen, der viele Jahre ein glückliches und zufriedenes Leben geführt hatte. Als er eines Tages in der Klosterküche gerade beim Geschirrabwaschen war, kam ein Engel zu ihm und sprach: „Der Herr schickt mich zu
dir und lässt dir sagen, dass es an der Zeit für dich sei, in den Himmel zu kommen.“ – „Ich danke dem Herrgott, dass er sich meiner erinnert“, erwiderte der kleine Heilige, „aber du siehst ja, was für ein Berg Geschirr hier noch abzuwaschen ist. Ich möchte nicht undankbar erscheinen, aber lässt sich das mit der Ewigkeit nicht noch so lange hinausschieben, bis ich hier fertig bin?“ Der Engel antwortete: „Ich werde sehen, was sich machen lässt“, und verschwand. Der kleine Heilige wandte sich wieder seinem Geschirrberg zu und danach noch allen möglichen anderen Dingen.
Eines Tages machte er sich gerade mit einer Hacke im Garten zu schaffen, da erschien ihm wieder der Engel. Der Heilige wies mit der Hacke auf die Beete und sagte: „Sieh dir das Unkraut hier an! Kann denn die Ewigkeit nicht noch ein bisschen warten?“ Der Engel
lächelte und verschwand abermals. Der Heilige jätete den Garten fertig, dann strich er die Scheune. Und so lebte er fort, und die Zeit verging.
Eines Tages pflegte der kleine Heilige im Hospital die Kranken. Er hatte gerade einen fiebrigen Patienten einen Schluck kühles Wasser eingeflößt, als er wieder den Engel vor sich sah. Dieses Mal breitete der Heilige nur müde die Arme aus und lenkte den Blick des
Engels von einem Krankenbett zum anderen. Der Engel verschwand abermals, ohne ein Wort zu sagen.
Als der kleine Heilige sich an diesem Abend in seine Klosterzelle zurückzog und auf sein hartes Lager sank, sann er über den Engel nach und über die lange Zeit, die er ihn schon hingehalten hatte. Mit einem Mal fühlte er sich schrecklich alt und müde und sprach: „O Herr, könntest du noch einmal deinen Engel schicken, er wäre mir jetzt sehr willkommen.“ Kaum hatte er aufgehört zu reden, da stand der Engel schon da. „Wenn du mich noch nimmst“, sagte der Heilige, „so bin ich nun bereit, mit dir in den Himmel zu gehen!“
Der Engel blickte ihn an und antwortete: „Was glaubst du wohl, wo du die ganze Zeit gewesen bist?“
Bereits jetzt, in vielen kleinen Dingen des Alltages, kann ein Stück vom Himmel sein.
Himmel ist dort, wo ein Mensch in Vertrauen seinen Weg geht, weil er erfahren darf: Ich bin von Gott getragen und geliebt.
Himmel ist dort, wo ein Mensch den Mühen des Alltages standhält, weil er weiß: Auf mich wartet die Ewigkeit.
Himmel ist dort, wo ein Mensch sich dankbar seines Lebens erfreut, weil er überzeugt ist: Alle Tage meines Lebens sind mir von Gott geschenkt. Himmel ist dort, wo ein Mensch anderen hilft und ihnen Mut zum Leben macht, weil er erfahren hat: Durch Geben und Schenken werde ich reich.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit

Ihr
Th. Witzel, Pfarrer

Es grüßen ebenfalls herzlich
Rebecca Dechant, Gemeindereferentin und Karin Seid Pfarrsekretärin

Foto: R. Schwarz

Beitrag vom 29. April 2021

Vorwort Mai 2021

Liebe Gemeinde,
liebe Leserinnen und Leser dieses Pfarrbriefes!
Ein Pfarrer in Thüringen wollte Kindern das Jesuswort vom wahren Weinstock erklären. Aber er konnte es nicht; denn die Kinder kannten keine Weinstöcke, sondern nur Zuckerrübenfelder – und auch die nur vom Auto aus.
Da sagte der Pfarrer den Kindern, dass Jesus mit dem Bild vom Weinstock zeigen wollte, wie wichtig es ist, mit ihm in Verbindung zu bleiben. Und er gebrauchte dafür ein anderes Bild: So ist es auch mit dem Körper eines Menschen. In ihm müssen alle Gliedmaßen
mit dem Blutkreislauf verbunden sein.
Der Pfarrer gebrauchte noch ein Bild aus der Technik. Wenn man an ein Kinderkarussell an einem Volksfest denkt, lässt sich dasselbe sagen. Da ist es wichtig, dass die Verbindung jedes einzelnen Sitzes nach oben, zur Verankerung in der Mitte, bestehen bleibt. Löst sich die Verbindung, dann wird es kritisch. Die Verbindung zu halten ist
hier alles.
Das Pfingstfest, das wir im Mai feiern, will diese Verbindung „nach oben“, wieder erneuern und beleben, so wie es in einem modernen geistlichen Lied heißt:

„Atme in uns, Heiliger Geist,
brenne in uns, Heiliger Geist,
wirke in uns, Heiliger Geist,
Atem Gottes, komm!“

Ihr
Th. Witzel, Pfarrer

Es grüßen ebenfalls herzlich
Rebecca Dechant, Gemeindreferentin                           Karin Seid, Pfarrsekretärin

Foto: H. Röder